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Werbekampagne beflügelt Umsatz von MEGUIN und LIQUI MOLY

Werbekampagne beflügelt Umsatz von MEGUIN und LIQUI MOLY

Inhaber und Geschäftsführer Ernst Prost


Warenumschlag


Labor


Fett-Produktion


• Umsatz steigt um 24,1 Prozent
• 500. Mitunternehmer heuert an
• Investition von rund 30 Mio. Euro vorgesehen

Ulm/Saarlouis, 17. Januar 2011 – Das vergangene Jahr stand für MÉGUIN und LIQUI MOLY ganz im Zeichen der Werbung. Besonders Fernsehspots und Großflächenplakate beflügelten den Umsatz des Ulmer Spezialisten für Motorenöle und Additive auf knapp 290 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 24,1 Prozent. Auch die wieder stark angezogenen Rohstoffpreise konnten die Unternehmen nicht stoppen. Im Gegenteil: 38 neue „Mitunternehmer“ begrüßte der geschäftsführende Gesellschafter Ernst Prost. 2009 wurden bereits 33 neue Arbeitsplätze geschaffen.


„Umsatz und Ertrag sind wichtig, damit die Menschen in der Firma eine Arbeit und ein Auskommen haben. Aber all die tollen Zahlen für die Bilanz schaffen wir nur wegen einer anderen Zahl, die in keiner Bilanz auftaucht und alleine deshalb zu Unrecht nicht die Bedeutung erfährt, die ihr eigentlich gebührt: die Zahl der Mitunternehmer“, wie Ernst Prost seine Mitarbeiter nennt. Menschen eine Arbeit und damit Perspektive sowie Zukunft geben zu können, bedeute ihm am meisten. „Nicht die Zahlen stehen bei uns im Mittelpunkt, sondern der Mensch“, betont er. 38 haben im vergangenen Jahr eine neue berufliche Heimat in Ulm und in Saarlouis gefunden. Insgesamt arbeiten nun 500. Menschen für LIQUI MOLY und MÉGUIN, eine Zahl, die für den Geschäftsführer alle anderen überragt.

Rekorde über Rekorde
Weil man auf die Menschen setzt, stimmen auch die übrigen Zahlen. Und die können sich sehen lassen. 31,2 Mio. Euro Umsatz in der Sparte SB-Märkte bedeutet Rekord. Den hat auch der Bereich Fachhandel mit 68,8 Mio. Euro aufgestellt. In Österreich, das organisatorisch dem Inland zugeordnet ist, wurde der Umsatz binnen neun Jahren auf 5,78 Mio gesteigert, was mehr als das Hundertfache ist. „Hart umkämpfte und eigentlich gesättigte Märkte, aber wir haben den Zugang zu den Menschen gefunden, weil wir anders sind – ehrlicher, fleißiger, verständnis- und respektvoller; einfach anständiger“, formuliert es Ernst Prost.
Genau das hat er den Zuschauer in TV-Spots mitgeteilt, die ab Mai geschaltet wurden. Keine Produktwerbung, sondern ein Bekenntnis zu seinem anständigen Unternehmen im Besonderen und zum Anstand im Allgemeinen. Ernst Prost: „Wir wollten zeigen, dass es auch anders geht. Nicht einfach das schnelle Geld gemacht ohne Rücksicht auf die Umwelt, die Menschen im eigenen Unternehmen und die Kunden.“ Deshalb entschloss er sich auch, BP nach der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko zu boykottieren. Die Menschen im In- und Ausland goutierten es und stimmten mit den Füßen ab, wie tausende Briefe, Mails, Anrufe und schlussendlich die Verkaufszahlen belegen. Zum Jahresabschluss „umrahmte“ der TV-Spot quasi die Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ab dem 14. Februar, wenn Ernst Prost Geburtstag feiert, wird er wieder ausgestrahlt. Dann müssen auch die Wirtschaftsprüfer die testierte Bilanz von 2010 auf den Tisch legen. „Schließlich wollen wir stets zeitnah Gewissheit über unsere Zahlen haben.“

Exportgeschäft wächst
Diese wird auch dem Export ein erfolgreiches Wirtschaften bescheinigen. Rund 40 Prozent seines Umsatzes erwirtschaften LIQUI MOLY und MÉGUIN im Ausland. 2010 waren es 72,6 Mio. Euro und damit 17 Mio. Euro mehr als im Jahr zuvor, eine Steigerung von 31 Prozent. „In Zukunft wird sich der Export wesentlich stärker entwickeln können, als das Inlandsgeschäft“, ist sich Ernst Prost sicher. Das weltweite Potential betrachtet er als 15mal so groß im Vergleich zum deutschen Markt. Seit mehr als 40 Jahren wandelt LIQUI MOLY auf Marco Polos Pfaden und vertreibt seine Waren ins Ausland. Anfangs beschränkte sich das Geschäft auf wenige europäische Länder, wie Ungarn, die Tschechoslowakei und die Schweiz. Einen wahren Entwicklungsschub erfuhr der Export Mitte der neunziger Jahre und wuchs unaufhaltsam weiter: „Den Umsatz von 1996 haben wir zwischenzeitlich verzehnfacht“, berichtet der Geschäftsführer. Inzwischen geht jeder zweite verkaufte Liter Motorenöl in den Export. Das sind mehr als 100 Länder.

Neue Märkte auf der LIQUI MOLY-Landkarte sind Ghana, Nigeria, Tadschikistan, Brunei, Kambodscha, Vietnam und der Senegal. Als Perspektivmärkte der kommenden Jahre beschreibt Ernst Prost China, Japan, die U.S.A., Mexico, Spanien und Skandinavien. Sein wichtigstes Einzelziel für die kommenden fünf Jahre: Brasilien.

Millionenschwere Investitionen
Große Ziele und Projekte führt der Unternehmensverbund auch in Deutschland auf dem Plan. Nach dem gegen die Stadt Saarlouis gewonnen Prozess, soll das Tanklager in Dillingen an der Saar gebaut werden. Die Stadt hatte Bedenken, die weder LIQUI MOLY /MÉGUIN, die zuständigen Ministerien noch die Richter teilten. Rund 8 Mio. Euro sollen am Standort investiert werden.
Auf der Agenda steht auch der Bau eines dritten Werkes in Rostock. Direkt am Ostseehafen soll eine Ölfabrik gebaut werden, die vornehmlich die Produkte für den Export produzieren wird. Damit könnten Kosten gespart und die Umwelt entlastet werden, weil die Rohstoffe nicht mit Lastwagen quer durch Deutschland nach Saarlouis gefahren werden müssten, sondern direkt in Rostock von Schiffen gelöscht und verarbeitet würden. Die Investitionssumme bewegt sich zwischen 20 und 25 Mio. Euro. Rund 150 neue Arbeitsstellen würden dadurch geschaffen.
„Wir benötigen das Tanklager und die Fabrik in Rostock, um die ständig steigenden Mengen verarbeiten und produzieren zu können“, sagt der Geschäftsführer. Außerdem könne man so dem enorm volatilen Preisen an den Ölmärkten die Stirn bieten.

Ölpreise bereiten Kopfzerbrechen
Steigende Umsätze gingen 2010 mit dramatisch emporschnellenden Rohstoffpreisen einher. Teilweise kosteten Grundöle, sie bilden die Basis für Motorenöle, das Doppelte. Erschwerend kamen Lieferengpässe hinzu. Ursachen gibt es viele für diese Entwicklung: Die erhöhte Nachfrage an den Weltmärkten, Kursveränderungen zwischen Euro und Dollar, geringere Produktionskapazitäten der Lieferanten und Börsenspekulationen. Das Ergebnis: Mehrkosten in Millionenhöhe. Das Problem: Die Rohstoffe werden zu tagesaktuellen Kursen gehandelt. Preissteigerungen können aber nur bis zu einem gewissen Grad und mit deutlicher Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden.
Und die Prognosen sagen eine weitere Verteuerung vorher. Doch Ernst Prost sieht den Unternehmensverbund gut gerüstet, da man mit „leichtem Marschgepäck“ unterwegs sei. Krisen und Phasen der Entspannung bestimmten nun einmal den Wirtschaftskreislauf. „Als gute Seeleute meckern wir nicht über den Wind, sondern passen unser Schiff und dessen Segel der jeweiligen Wetterlage kunstvoll und gewissenhaft an.“

Ausblick
Die düsteren Wolken am Rohstoffhimmel lassen den Firmenlenker, der von einer Unternehmerjury zum „Macher des Jahres 2010“ gekürt wurde, nicht verzagen: „1990 betrug der Umsatz bei LIQUI MOLY rund 29 Mio. Euro. Zwanzig Jahre später sind es 290 Mio. Euro. Weshalb sollen 2030 nicht 2,9 Mrd. Euro möglich sein?“ Der Vorteil bestehe darin, dass man Produkte herstelle, die eine moderne Gesellschaft benötigt, um mobil zu sein. Oder einfacher ausgedrückt: Ohne Motorenöl geht das Auto kaputt. „Der Bedarf ist da und wird wachsen. Indien und China sind zwei riesige Märkte. Dort lechzen die Menschen nach Mobilität“, sagt Ernst Prost. Die Kunst bestehe nun darin, trotz der widrigen Ölpreisentwicklungen erfolgreich zu sein. „Und da kann ich auf eine unvergleichlich motivierte, zuverlässige und professionelle Mannschaft bauen – auf die LIQUI MOLY family worldwide.“

LIQUI MOLY / MÉGUIN – die Unternehmensgruppe
Die Gruppe der in Ulm und Saarlouis beheimateten Unternehmen bietet ein hochwertiges Produktsortiment an Motorenölen, Additiven, Pflegeprodukten und chemisch-technischen Problemlösern für den Automotive-Bereich. Das Sortiment umfasst 4.000 Artikel, praktisch alles, was der Kunde wünscht. Dabei entwickeln und testen LIQUI MOLY und MÉGUIN in eigenen Labors, produzieren in Deutschland und vermarkten alle Produkte selbst. Die von Inhaber Ernst Prost geführten Unternehmen zählen zu den bedeutendsten der Branche. Neben dem deutschen Markt werden die Produkte bereits in mehr als 90 Länder dieser Erde vertrieben. Dabei zählen der Groß- sowie der Fachhandel, Verbrauchermärkte, Bau- und Heimwerkermärkte, die Industrie, Kfz-Betriebe und markengebundene Autohäuser sowie freie Tankstellen, zu den Abnehmern des High-Tech-Sortiments.
 




Weitere Informationen erhalten Sie bei
Meguin GmbH & Co KG
Tobias Gerstlauer
Leiter Öffentlichkeitsarbeit D/A/CH
Rodener Str. 25
D-66740 Saarlouis
Fon: +49 (0)731/1420-890
Fax: +49 (0)731/1420-82
Tobias.Gerstlauer@liqui-moly.de

Downloads

Ergebnis 2010 Meguin - (163,8 KB)
Ernst Prost - (681,3 KB)
LKW Beladung Meguin - (843,9 KB)
Entwicklung im MÉGUIN-Labor - Bild zum Download (764,2 KB)
Produktion - (873 KB)

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